3. TMC Congress, 15. – 16.03.2024,
Sheraton Carlton Hotel Nürnberg

Innovative Aspekte für die dento-alveoläre Therapie

„Krankheiten an der Wurzel packen!“

3. TMC Congress,
15. – 16.03.2024,
Sheraton Carlton Hotel Nürnberg

Innovative Aspekte für die dento-alveoläre Therapie

„Krankheiten an der Wurzel packen!“

Herzlich willkommen zu unserem 3. Tissue Master Congress!

Seit unserem 2. TMC Congress ist viel passiert. Das Weltgeschehen hat eine neue Route eingeschlagen, als wir es seit mehr als 50 Jahren gewohnt waren. Das brachte uns nicht nur viele Probleme, sondern zwang uns auch zu neuen Lösungsansätzen.

In der Medizin und Zahnmedizin ist es ähnlich, wenn therapeutische Strategien nicht zum gewünschten Erfolg führen. In dieser Situation kann jedoch die Kenntnis der strukturellen und funktionellen Zusammenhänge von natürlich ablaufenden Prozessen im dentoalveolären System, den Heilungsprozess in der täglichen Praxis auf eine neue Stufe stellen.

Dadurch kann langfristig für Patient und Behandlerteam ein sehr großer Mehrwert entstehen.

Wir wollen uns bei diesem außergewöhnlichen Congress deshalb mit den Gesetzmäßigkeiten der Biologie der Mundhöhle beschäftigen und die Möglichkeiten aufzeigen, wie wir diese Erkenntnisse in die Praxis umsetzen.

Unter dem Aspekt „Krankheiten an der Wurzel packen“ kann so ein spannender Aufbruch in eine neue Welt der Zahnmedizin gelingen.

Tagungsprogramm

Für Ihre Fragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung.

9.00 – 9.10 Uhr
Dr. Sabine Hopmann                                        Begrüßung und Eröffnung des 3. TMC Congresses
Dr. Stefan Neumeyer

Eröffnungsrede
9.10 – 10.00 Uhr
Dr. Andrea Bannert                                            Krankheiten an der Wurzel packen

Die Regeneration funktioneller Gewebestrukturen
10.00 – 10.50 Uhr
Prof. Dr. Matthias Widbiller                             Vitalerhaltung und Regeneration der Zahnpulpa

10.50 – 11.30 Uhr KAFFEE – PAUSE

Der Körper unter dem Einfluss endogener und exogener Reize
11.30 – 12.20 Uhr
Prof. Dr. Franz-Xaver Reichl                             Die Toxikologie und Verträglichkeit von Zahnkunststoff-Füllungen

12.20 – 13.10 Uhr
Dr. Dr. (PhD UCN) Johann Lechner                Immunologische Nachhaltigkeit von osseointegrierten Implantaten

13.10 – 14.20 Uhr                                             MITTAGS-PAUSE

14.20 – 15.10 Uhr
Univ.-Prof. Dr. Joachim Hermann                  Biologische Prinzipien in der Oralen Implantologie?! „Biologic Regeneration at it ́s very best?!”

15.10. – 16.00 Uhr
PD Dr. Philipp Sahrmann                                  Effiziente Periimplantitis Therapie

16.00 – 16.40 Uhr                                            KAFFEE-PAUSE

16.40 – 17.30 Uhr
Prof. Dr. Johan Wölber                                       Das Anthropozän als Risikofaktor für die Mundgesundheit – wie kommen wir da raus?

17.30 – 18.00 Uhr                                                 Fragen & Antworten

 

 

8.50 – 9.00 Uhr
Dr. Sabine Hopmann                                        Begrüßung
Dr. Stefan Neumeyer

Das TMC – ein neuer Weg und neue Erkenntnisse

9.00 – 9.50 Uhr
Dr. Claudio Cacaci                                            Frontzahn-Implantologie – Zahn raus, was nun?

9.50 – 11.20 Uhr
Erfahrungsberichte der Universitäten
9.50 – 10.10 Uhr      Prof. Sven Reich, RWTH Aachen
10.10 – 10.30 Uhr    Dr. Maria Bruhnke, Charité Berlin
10.30 – 10.50 Uhr    Prof. Thorsten Mundt, Universität Greifswald
10.50 – 11.10 Uhr     OA PD Ralf Krug, Universität Würzburg

11.20 – 11.40 Uhr                                               KAFFEE-PAUSE

Der juristische Aspekt

Das TMC im Kreuzfeuer der Abrechnungsproblematik
11.40 – 13.10 Uhr
              11.40 – 12.00 Uhr      Dr. Kiesel (beratender Zahnarzt PKV-Verband)
              12.00 – 13.10 Uhr      Dr. Dr. Alexander Raff & Dr. Barbara Ooms-Gnauck

13.10 – 14.10 Uhr                                                 MITTAGS-PAUSE

Visionäre Concepte

14.10 – 15.00 Uhr
Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets
Trends in der Implantologie – neue Materialien und Oberflächen, neue Biomaterialien für das Gewebemanagement, wo geht die Reise hin?

15.00 – 16:00 Uhr
Dr. Alexey Frolov                                                         The Tissue Stretching Concept

16:00 – 16.30 Uhr                                                        Abschluss-Diskussion

16.30 Uhr                                                                       Congress – ENDE

Referenten

REFERENTIN

Dr. Andrea Bannert

studierte Molekularbiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. In ihrer Doktorarbeit (TU München und Nanjing University, China) beschäftigte sie sich mit der Frage, wie man Treibhausgasemissionen aus Reisböden durch Veränderung der mikrobiellen Gemeinschaften, die sie produzieren, reduzieren kann. Anschließend leitete sie die Arbeitsgruppe Umweltgenomik am Helmholtz Zentrum München und absolvierte ein Volontariat zur Medizinredakteurin bei NetDoktor. Heute leitet sie die Online-Redaktion von FOCUS Gesundheit, hostet den FOCUS-Gesundheitspodcast „Auf Herz und Nieren“ und arbeitet als freie Autorin und Wissenschaftsjournalistin, unter anderem für den National Geographic, GEO und das P.M.-Magazin. Was sie liebt: interdisziplinäres und Out-of-the-box-Denken.

Krankheiten an der Wurzel packen

Seit Wissenschaftler den Bauplan des Lebens lesen können, träumen sie davon, Krankheiten dort zu heilen, wo viele entstehen: im menschlichen Erbgut. Denn Krebszellen mit Chemotherapeutika anzugreifen, Thalassämiekranken Blut zu transfundieren oder Patienten mit einer Amelogenesis imperfecta mit Kronen oder Implantaten zu behandeln, bekämpft nur die Symptome. Auslöser sind jedoch Fehler in der DNA. Sie will die Gentherapie beheben. Inzwischen gibt es erste klinische Anwendungen. Entscheidend für diesen Durchbruch im Alltag war, dass Forschende die Vektoren verbesserten und molekulare Scheren entdeckten, die DNA gezielt schneiden. In der modernen Medizin streben Wissenschaftler auch danach, Krankheiten bereits bei ihrer Entstehung auf zellulärer Ebene zu erkennen und zu behandeln. Die Einzelzellanalyse, ein aufstrebendes Feld der Genetik, ermöglicht es, die genetische Aktivität einzelner Zellen innerhalb eines Gewebes zu untersuchen. Dieser Ansatz erlaubt es, Krankheiten präziser zu charakterisieren und individuelle Therapieansätze zu entwickeln.

Referentin

Dr. Maria Bruhnke

Erhalten oder extrahieren?

Bei tief zerstörten Zähnen limitiert die Größe des Defektes die Restaurierbarkeit. Subgingivale Defektränder sind ebenso problematisch wie ein fehlender „Ferrule-Effekt“ und haben einen direkten Einfluss auf die Langlebigkeit der Versorgung. Zähne auf dieser Defektebene werden oft als hoffnungslos eingestuft und die Insertion eines Implantates als Therapie gewählt. Eine Implantation kommt jedoch z. B. vor dem Hintergrund der Kosten oder des Patientenalters nicht in jeder klinischen Situation in Frage. Insofern kann eine präprothetische kieferorthopädische Extrusion eine vorhersagbare Methode zur Rehabilitation tief zerstörter oder frakturierter Zähne darstellen. Gegenstand dieses Beitrages ist die exemplarische Darstellung der Rekonstruktionen „nicht erhaltungswürdiger“ Zähne mit dem Tissue Master Concept.

2014 Approbation als Zahnärztin, Charité – Universitätsmedizin Berlin

2014 – 2016 angestellte Zahnärztin in freier Praxis

2016 – 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre an der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Florian Beuer MME)

2018 Promotion zum Dr. med. dent.,  Abteilung für zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre an der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Betreuer: PD Dr. Guido Sterzenbach)

2020 Spezialistin für zahnärztliche Prothetik, Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien (DGPro)

2020 Zertifizierung Implantologie nach den Richtlinien der deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI)

2021 Zertifizierung Implantatprothetik nach den Richtlinien der deutschen Gesellschaft für Implantologie  (DGI)

Seit 2021 Funktionsoberärztin in der Abteilung für zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre an der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Florian Beuer, MME)

Dr. med. dent. Claudio Cacaci 

Frontzahnimplantologie – Zahn raus was nun?

Zahnverlust in der ästhetischen Zone gilt heute noch als besondere Herausforderung der dentalen Implantologie für das ganze Team. Kleine Fehler können sofort zu einem ästhetisch nicht akzeptablen Ergebnis führen, weil Knochen- und/oder Weichgewebedefizite nicht adäquat behandelt wurden.

Unterschiedliche Behandlungsoptionen müssen schon vor der Therapie gegeneinander abgewogen werden.

Der Vortrag wird einen Überblick über die in unserer Praxis etablierten Vorgehensweisen geben, wenn ein Frontzahn in der ästhetischen Zone behandelt werden muss. Beleuchtet werden intensiv die Aspekte Knochen – Weichgewebe – Emergenzprofil zusammen mit der Entscheidung – Sofortimplantation – ja oder nein – und was dann .

Neuere OP-Techniken oder Ersatzmaterialien für Hart- und Weichgewebe ermöglichen uns bei gleicher Qualität die Eingriffe zu minimalisieren, so dass wir auch damit voll im Trend der minimalinvasiven Chirurgie liegen.

Fachzahnarzt für Oralchirurgie & Implantologie
zertifizierter Spezialist Implantologie
Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGI, BDIZ)
Spezialist Implantatprothetik & Zahntechnik (DGI) 

Implantat Compentence Centrum München
Gemeinschaftspraxis Dr. Cacaci & Dr. Randelzhofer
Praxis für Implantologie, Parodontologie & ästhetische Zahnheilkunde
Weinstrasse 4 in D 80333 München Tel. 089 / 255 444 70
dr.cacaci@icc-m.de 

Geboren,
16.11.1963 in München 

Schule
Grundschule und Gymnasium in München
1984 Allgemeine Hochschulreife 

Studium / Staats-Examen
1986-1991 LMU (Ludwig-Maximilians-Universität) in München 

Fachzahnarztausbildung 1991-1996
Universitäten München LMU & Frankfurt/M. wissenschaftlicher Mitarbeiter LMU München, Abt. Mund-, Kiefer- u. Gesichtschirurgie (Prof. Dr. mult. Dieter Schlegel) wissenschaftlicher Mitarbeiter JWG Universität Frankfurt/ M.,Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie & Orale Implantologie (Prof. Dr. G.-H. Nentwig) 

Promotion 1995
Das Ankylos-Implantatsystem als Einzelzahnersatz – Untersuchungsergebnisse n. 2 Jahren mittlerer Tragedauer 

Fachzahnarzt 1996
Anerkennung als Fachzahnarzt für Oralchirurgie & Implantologie 

Oberarzt 1996
Poliklinik f. zahnärztliche Chirurgie & Implantologie, JWG Universität Frankfurt/Main 

Niederlassung 1997
Gemeinschaftspraxis mit Dr. Jan Hajtó (1997-2009), 80333 München, Weinstraße 4 

Zertifizierung 1998
Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie 

Lehraufträge seit 1998
für die implantologischen Fachgesellschaften APW, DGZMK, DGI, BDIZ, diverse Landeszahnärztekammern, EAZF (Europäische Akademie f. zahnärztl. Fortbildung) Lehr-, Hospitations- und Fortbildungspraxis f. zahnärztliche Implantologie der DGI, APW DGÄZ – Deutschen Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde 

Leitung Qualitätszirkel Implantologie München seit 2003
Gründung & Leitung des „Qualitätszirkels Implantologie München“ des Landesverbandes Bayern im DGI e.V. (Deutsche Gesellschaft f. Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich) 

Internationale Studiengruppe interdisziplinäre Zahnmedizin 2003-2009
Mitglied der internationalen Studiengruppe auf Einladung, Leiter Prof. Dr. A.P. Allen, Dallas / Texas, USA 

Fachredakteur/wissenschaftlicher Beirat 2004
Fachredakteur der Zeitschrift „TEAMWORK“ für dentale Implantologie 

Fachbuch 2006
Herausgeber & Autor des Fachbuches „Checkliste Implantologie“, Thieme Verlag 

Vorstandsmitglied DGI Bayern seit 2006
Wahl zum Schriftführer im Vorstand des Landesverbandes Bayern in der DGI 2008 (Deutsche Gesellschaft f. Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V.) 

Gründung des ICC Implantat Competence Centrum in München 2009
Gemeinschaftspraxis mit Dr. Peter Randelzhofer, spezialisiert auf Implantologie und Implantatprothetik 

Fachbuch 2010
Co-Autor mit Prof. Carlo Maiorana, Universität Mailand 

Vizepräsident DGI Landesverband Bayern 2011 bis heute
des Vorstandes im Landesverband Bayern der DGI (Deutsche Gesellschaft f. Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V.) 

Dozent Universität Greifswald 2013/2014
Dozent an der Universität Greifswald im Rahmen des weiterbildenden Masterstudienganges – Zahnmedizinische Ästhetik und Funktion 

Forschung seit 2015
Forschungsarbeiten an der Universitäten Hamburg / Prof. Dr. Dr. R. Smeets Gebiet: Biologisierung der Implantat-Oberflächen durch Photofunktionalisierung mittels UV-C Strahlung oder Plasma Ionisierung 

Bis heute:
Tätigkeit als Oralchirurg und Zahnarzt in eigener Praxis (Competence Centrum Implantologie München) Weinstr. 4 in D-80333 München Zahlreiche Vorträge an nationalen / internationalen Universitäten, für zahlreiche nationale / internationale Fachgesellschaften, nationale / internationale Ärzte/Zahnärzte-Vertretungen, im Rahmen curriculärer Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Zahnärzten im Fachbereiche der Dentalen Implantologie/Implantatprothetik, auf nationalen/internationalen Fachkongressen und für die dentale Industrie. 


Dr. Alexey Frolov

Heutzutage ist es wohlbekannt, dass unsere Zähne neben ihrer primären Funktion und ihrem ästhetischen Aspekt auch Sinnesorgane sind, sowie ein Instrument der Sozialisation, des psychischen Wohlbefindens und der kognitiven Hygiene. Durch den Erhalt von Zähnen, die bisher als verloren galten, bieten wir unseren Patienten nicht nur funktionelle Ästhetik und Selbstvertrauen; Im Wesentlichen verbessern wir die Qualität ihrer Wahrnehmung der Realität. Dank der Konzepte von Tissue Management (TMC) und Tissue Stretching (TSC) entsteht die Möglichkeit, die Regeneration zu beeinflussen, die Qualität des Stützgewebes zu verändern, parodontale Stützen und Klappenstrukturen mithilfe bionischer Prinzipien in der temporären und dauerhaften Prothetik zu schaffen. Im Rahmen unseres Vortrags stellen wir die Leistungsfähigkeiten der neuen parodontologischen Doktrin vor und beweisen anhand zahlreicher klinischer Beispiele (mit langfristigen Ergebnissen) die Zweckmäßigkeit, Sicherheit und Stabilität unserer kombinierten Zwei-Methoden-Behandlung (TMC und TSC).

Die Richtung der wissenschaftlichen Tätigkeit:

Erforschung der Zellregeneration und des Einflusses verschiedener Reize auf die mechanozeptiven Eigenschaften von Zellen (Mikrotrauma, Druck, Hypoxie). Histologie, Mikrobiologie, Genetik, Immunologie.

Der Autor von fünf Patenten.
Entwickler von Methoden, Materialien und Werkzeugen im TSC (Tissue Stretching Concept)
Engagiert sich aktiv im Bildungsbereich
Praktische Aktivitäten
Konservative und chirurgische Parodontologie, Implantologie, funktionell und ästhetisch orientierte Prothetik.

1991 – 1996 Staatliche Medizinische Akademie Smolensk, Fakultät für Zahnmedizin.

1996 – 1997 Praktikum, Allgemeine Zahnheilkunde

1997 – 1999 Assistenzarzt, Spezialisierung auf orthopädische Zahnheilkunde

2012 – 2014 Graduiertenausbildung, Spezialisierung auf Kiefer- und Gesichtschirurgie

2014 – 2016 Aufbaustudium, Spezialisierung auf chirurgische Zahnheilkunde und Implantologie

2023 Akademischer Grad „Kandidat der medizinischen Wissenschaften“.

1999 Privatpraxis

2017 Chefarzt des wissenschaftlichen und klinischen Zentrums „SpasiboClinic“

Univ.-Prof. mult. Priv.-Doz. Dr. med. dent. habil. Joachim S. Hermann

2022Berufung ‚Gastprofessor‘ / MUG Medizinische Universität Graz (A)
2021Gründung & Direction / ‚PHI® ProfessorHermann Study Club Stuttgart Airport’ (PHI® SCSA), Filderstadt / Stuttgart Airport (D)
2020Gründung / OI® OralInnovations, Filderstadt / Stuttgart Airport (D)
2019Gründung / PHI® ProfessorHermann Institute for Implantology, Periodontics & Esthetic Dentistry, Filderstadt / Stuttgart Airport (D)
2019Gründung und Neueröffnung / PH® Praxisklinik ProfessorHermann, Filderstadt / Stuttgart Airport (D)
2018Praxisübernahme und Niederlassung / PH® Zahnarztpraxis ProfessorHermann, Filderstadt / Stuttgart Airport (D)
2017‚Angestellter Zahnarzt‘, Praxis Drs. Siegfried Hüttel-Löwe / Dr. Katrin Löwe, Filderstadt / Stuttgart Airport (D)
2015 – 2016‚Angestellter Zahnarzt‘, Implantat Competence Centrum, München, Praxis Drs. Claudio Cacaci / Dr. Peter Randelzhofer, München (D)
Seit 2010Berufung ‚Ausserplanmässiger Professor‘, ‚Externer Oberarzt‘, Universität Greifswald (D)
2010Anerkennung als ‚Center of Clinical Excellence‘, ‚Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DGParo)‘
2009Anerkennung als ‚DGParo Spezialist für Parodontologie‘ (D)
2008 – 2015‚Partner‘, Praxis am Greifensee, Zürich, Dr. Markus Thoma (CH)
2007 – 2010‚Privatdozent Dr. med. dent. habil.‘, ‚Externer Oberarzt‘, Universität Greifswald, Prof. Dr. Dr. h.c. Georg B. Meyer (D)
2007Umhabilitation in ‚Parodontologie und Restaurativer Zahnmedizin‘, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (D)
Seit 2005Fellowship ‚Pierre Fauchard Academy‘ (PFA), Mesquite (USA)
2004 – 2008‚Leitender Oberarzt‘ und ‚Stellvertretender Direktor‘, Zahnmedizinisches Fortbildungszentrum (ZFZ) Stuttgart, Prof. Dr. Johannes Einwag (D)
Seit 2003Fellowship ‚International Team for Implantology‘ (ITI), Basel (CH)
2003Habilitation in ‚Parodontologie und Restaurativer Zahnmedizin / Implantologie‘, Universität Basel (CH)
2001 – 2003‚Leitender Oberassistent‘, ‚Wissenschaftlicher Fachbereichsleiter‘ und ‚Direktor Postgraduierten-Programm‘, Universität Zürich, Prof. Dr. Dr. Felix Lutz / Prof. Dr. Thomas Imfeld, MBA (CH)
Seit 1999Fellowship ‚International Congress of Oral Implantologists‘ (ICOI), Upper Montclair (USA)
1998 – 2000‚Oberassistent‘, Zentrum für Zahnmedizin der Universität Basel, Prof. Dr. Carlo P. Marinello, MS (CH)
1997 – 1998‚Assistent‘ und ‚Wissenschaftlicher Leiter Fachbereich Implantologie‘, Zentrum für Zahnmedizin der Universität Basel, Prof. Dr. Urs Zappa, MS (CH)
Seit 1997‚Clinical Assistant Professor‘, University of Texas, Health Science Center at San Antonio, Prof. Dr. David L. Cochran, DDS, PhD, MS, MMSci, FACD, FICD, Diplomate AAP (USA)
1994 – 1996‚Visiting Assistant Professor‘, University of Texas, Health Science Center at San Antonio, Prof. Dr. David L. Cochran, DDS, PhD, MS, MMSci, FACD, FICD, Diplomate AAP (USA)
1994Eidg. dipl. ‚Fachzahnarzt für Parodontologie‘, Bundesamt für Gesundheit, Bern (CH)
1989 – 1994‚Assistent‘ am Zahnärztlichen Institut der Universität Basel, Prof. Dr. Klaus H. Rateitschak (CH)
1988Promotion zum ‚Dr. med. dent.‘ an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Prof. Dr. Derek Gupta, FRCPath (D)
1988‚Assistent‘ im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Eberhard Karls Universität Tübingen, Prof. Dr. Dr. Peter Riethe (D)
1987Staatsexamen an der Eberhard Karls Universität Tübingen (D)

Kontaktdaten:
Univ.-Prof. mult. Priv.-Doz. Dr. med. dent. habil. Joachim S. Hermann
Volmarstrasse 16 / S2 Train Station ‘Filderstadt’ / Stuttgart Airport
GER-70794 Filderstadt / Stuttgart Airport
Germany
www.professorhermann.com

www.instagram.com/phi_professorhermann_institute
Ph. B:  +49 711 70 19 46
Fax B:  +49 711 70 68 66
Mail:  info@professorhermann.com

Dr. Thomas Kiesel

1982-1987: Studium der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Würzburg

1988: Promotion und Mitglied der DGZMK, WGZMK und Akademie Praxis und Wissenschaft 

1996: Zahnarzt für öffentliches Gesundheitswesen

2002-2022: Beratender Zahnarzt im ERGO-Konzern

2008-2022: Geschäftsführer goDentis

Seit 2022 beratender Zahnarzt im PKV-Verband

Priv.-Doz. Dr. Ralf Krug

Zahnerhalt – viel mehr ist möglich

Den eigenen Zahn behalten zu können ist für die meisten unserer Patienten äußerst wichtig. Liegen nun tief subgingivale Zahnhartsubstanzdefekte (verursacht durch Karies, Trauma oder Resorption) vor gelten solche Zähne üblicherweise als nicht erhaltungswürdig. Mit Implantaten können oft gute und stabile Versorgungen erzielt werden. Allerdings sind Implantate nicht für jede klinischen Situation geeignet und bei Kindern und Jugendlichen überhaupt nicht indiziert. Selbst bei jungen Erwachsenen verweisen neuere Studien darauf, diesen Eingriff möglichst um einige Jahre zu verschieben.

In solchen Fällen gewinnt jede Option des Zahnerhalts auch bei sehr schwieriger Defektlage enorm an Bedeutung. Die Zahnextrusion und die intentionelle Zahnreplantation bieten eine gute Erweiterung des zahnerhaltenden Therapiespektrums. Sie gelingen mit hoher Erfolgsaussicht, vorausgesetzt während des Eingriffs wird das Parodont vital erhalten und gezielt geschont.

Im Vortrag wird anhand von zahlreichen klinischen Fälle gezeigt, wie sich diese speziellen Möglichkeiten des Zahnerhalts im Grenzbereich zuverlässig in der Praxis anwenden lassen.

Oberarzt der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Zahnunfallzentrum, Universitätsklinikum Würzburg, Spezialist für Endodontologie & dentale Traumatologie (DGET)

Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit
Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie
Zahnunfallzentrum Würzburg
Pleicherwall 2, 97070 Würzburg

2022 – Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität zur Thematik „Die Heilung beeinflussende Faktoren und Effekte nach endodontischer Therapie“

seit 2018 – Leiter der Studiengruppe der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie & zahnärztliche Traumatologie (DGET) am Standort Würzburg

Teilzeit tätig in der Privatpraxis für Zahnheilkunde Prof. Dr. med. dent. Stefan Fickl, Fürth

seit 2016 – Spezialist für Endodontologie der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie & zahnärztliche Traumatologie (DGET)

seit 2015 – Oberarzt der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Würzburg (Direktor Prof. Dr. med. dent. Gabriel Krastl)

2008 – Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Würzburg (Direktor Prof. Dr. med. dent. Bernd Klaiber)

2002 – 2008 – Studium der Zahnheilkunde an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und an der Università degli Studi di Padova, Italien

Dr.Dr. (PhD) Johann Lechner

Immunologische Nachhaltigkeit von osseointegrierten Implantaten

Bei Zahnimplantaten ist der Knochen-Implantat-Kontakt (BIC) entscheidend für den klinischen Erfolg. Das Absterben lokaler Knochenmarkzellen unter ständiger Stimulation durch ungünstige Faktoren wie Titanunverträglichkeit und gelöste Titanpartikel führt nicht nur zum Implantatverlust, sondern auch zu einer dysregulierten chronischen Osteoimmunfunktion.  Verminderter BIC um Implantate und damit verbundene ödematöse Knochenmarkdefekte (BMD) sind röntgenologisch schwer nachweisbar und daher wenig erforscht und weitgehend unbekannt.

Unsere wissenschaftlich fundierte Forschung aus 18 PubMed-indexierten Artikeln liefert den Beweis: BMD sind eine fettig-degenerative Osteonekrose mit osteo-immunen Signalkaskaden einer chronischen Überexpression von RANTES/CCL5 (R/C). Dieser Vortrag zeigt auf, wie die Interaktion von BMD um Implntate in der Praxis leicht bewertet werden kann. Mit klinischen Fällen wird eine  systemische Organ-Entgleisung durch lokale proinflammatorische RANTES/CCL5-Zytokin-Überexpression bei unvollständiger BIC ganzheitlich-integrativ interpretiert.

Um degenerierte BIC zu erkennen, erzeugt ein neu entwickeltes Sonographiegerät eine Ultraschallwelle und leitet diese Welle durch den Kieferknochen, die so genannte „Trans-Alveolar-Ultrasonographie (TAU)“. Dieses neu verfügbare TAU-Gerät beantwortet die Fragen:

  • Kann das TAU-Gerät BIC um Ti-Impl mit Cer-Impl mit präziser numerischer Skalierung vergleichen?
  • Stehen Ti-Impl eher in Zusammenhang mit persistierender osteonekrotischer BMD?
  • Wie wirkt sich eine reduzierte BIC und osteonekrotische BMD auf systemische Immunerkrankungen durch lokale chronische RANTES/CCL5-Expression aus?

Der Vergleich unserer Daten zeigt einen osteoimmunologischen Vorteil von Cer-Impl gegenüber Ti-Impl und deutliche positive immunologische Langzeitunterschiede von Cer-impl zu Ti-Impl. Damit liefern wir neue klinische Erkenntnisse in der Implantologie zum Nachweis osteonekrotischer Bereiche durch TAU in der täglichen Praxis.

Beruflicher Lebenslauf

Dr.Dr. (PhD) Johann Lechner, Jahrgang 1949, seit 1980 Leiter der Praxisklinik für Ganzheitliche ZahnMedizin in München mit ganzheitlichem und individualisiertem Gesundheitskonzept; Österreichisches Ärztediplom für Ganzheitliche Zahnmedizin. Heilpraktiker. Über 100 Seminare/ Vorträge u.a. an Symposien der Univ. Bern, Univ. Graz; Gastdozent Capital Univ. Washington DC, USA und Univ.-Zahnklinik Peking. Publikation von bislang 11 Büchern zu Ganzheitlicher ZahnMedizin und Systemerkrankungen. Bislang 21 wissenschaftliche Publikationen in PubMed indexierten Journalen mit über 155.000 Zugriffen weltweit, zitiert in 112 anderen wissenschaftlichen Arbeiten. Inhaber mehrerer medizinischer Patente zu ganzheitlich-systemischer Diagnostik und Ultraschallanwendung im Kieferbereich..

Referent

Prof. Dr. med. dent. Torsten Mundt

Erfahrungsbericht aus den Universitäten

Prof. Dr. Torsten Mundt, Greifswald
In der integrierten klinischen Studentenausbildung wird die Extrusion von stark geschädigten Zähnen in erster Linie dafür verwendet, um ein Ferrule Design für eine sichere Kronenversorgung von wurzelkanalbehandelten Zähnen zu schaffen. Anhand von Fallbeispielen zeigt der Referent, wie erfolgreich, schnell und vorhersagbar die bisherigen Therapien verliefen aber auch, welche Fallstricke bei der Extrusion lauern können.

Anschrift

Universitätsmedizin Greifswald
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnheilkunde und Medizinische Werkstoffkunde

Walther-Rathenau-Str. 42a
17475 Greifswald

Curriculum vitae

1984-89 Studium der Zahnheilkunde in Greifswald
1989-94 Assistent am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Greifswald in der Abteilung für
Parodontologie und in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
1994 Promotion und Ernennung zum klinischen Oberarzt in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnheilkunde und Medizinische Werkstoffkunde (Leiter: Prof. Dr. R. Biffar)
2007 Spezialist für Prothetik der DGPro
2011 Habilitation
2012 stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes M-V der DGI 
2017 Professur Implantatprothetik mit Verstetigung 2022 
2018 Delegierter der Kammerversammlung M-V und seitdem Vorsitzender des Fortbildungsausschusses 
2019 Vorsitzender der Mecklenburg-Vorpommerschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an den Universitäten Greifswald und Rostock e.V. 

Dr. Barbara Ooms-Gnauck

1976 – 1978 – Studium der Chemie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

1978-1983 – Studium der Ernährungswissenschaften an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn, Abschluss als Dipl. oectroph.       

1996-2001 – Studium der Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen, 1. Staatsexamen

2002-2004 – Referendariat am Landgericht Kassel, 2. Staatsexamen

2004 – Zulassung zur Anwaltschaft

2004-2010 – Rechtsanwältin und Partnerin bei GKMP, Erfurt, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

seit 2010 – Mitgesellschafterin bei GNAUCK Rechtsanwälte GbR, Erfurt

2012 – Promotion an der Universität Konstanz im Fach Jura

2016 – Fachanwältin für Verwaltungsrecht

Dr. med. Dr. med. dent Alexander Raff

Zahnsegmentpräparation und forcierte Extrusion zum kombiniert knöchern-weichgeweblichen Gewebemanagement stellen selbständige zahnärztliche Leistungen dar, die weder in der GOZ noch in der GOÄ enthalten sind. Als medizinisch notwendige Maßnahmen können sie daher gemäß § 6,1 GOZ analog berechnet werden. Welche Besonderheiten hierbei zu beachten sind und welche Schwierigkeiten bei der Erstattung der Kosten durch die PKV  entstehen (und womöglich vermieden) können, das wird das Thema sein des Experten für das zahnärztliche Gebührenrecht,  Herrn Dr. Dr. Alexander Raff, Herausgeber des Gebührenkommentars „Liebold/Raff/Wissing“.

Raff, Alexander
Dr. med. Dr. med. dent.
Arzt und Zahnarzt
Am Föhrenwald 4
70563 Stuttgart

Herausgeber des BEMA und GOZ- Abrechnungskommentars Liebold/Raff/Wiss

Jahrgang 1965
Studium der Zahnheilkunde und der Medizin in Witten-Herdecke
1993 Approbation als Zahnarzt, 1998 Approbation als Arzt
1996 Zahnärztliche Promotion, 2002 Ärztliche Promotion
Seit 1997 in eigener Praxis niedergelassen
Seit 2000 Mitglied der Vertreterversammlung der KZV Stuttgart bzw. der KZV Baden-Württemberg
Mitglied der Vertreterversammlungen der BZK Stuttgart, der LZK Baden-Württemberg sowie der Bundeszahnärztekammer
Seit 2004 stellvertretender Vorsitzender, seit 2009 Vorsitzender der Vertreterversammlung der KZV Baden-Württemberg
Stellvertretender Vorsitzender des GOZ-Ausschusses der LZK Baden-Württemberg
Vertragsgutachter für ZE und PAR, Privat- und Gerichtsgutachter der Zahnärztekammer
Referent für Vertragsabrechnung und Privatliquidation

Referent

Prof. Dr. Sven Reich

Extrusion ja! Aber ohne Dogma: Wann forciert – wann Magnet.

Die Motivation für dieses Thema ergab sich aus der Praxis: Der Ethikantrag für eine prospektive randomisierte kontrollierte klinische Studie war genehmigt. Im Rahmen dieses hochwertigsten aller möglichen klinischen Studiendesigns sollten die forcierte- und die Magnetextrusion miteinander verglichen werden. Im klinischen Alltag angekommen, wurde dem Autor sehr schnell klar, dass ein zufälliges Zuweisen der Therapie, also entweder forcierte Extrusion oder Magnetextrusion per ‚Münzwurf‘, nicht immer dem Patientennutzen gedient hätte. In manchen klinischen Fällen können wirklich beide Therapieformen in Frage kommen. In anderen sprechen die klinischen Gegebenheiten für die eine oder die andere Extrusions-Variante. Anhand von klinischen Fällen wird ein entsprechender Entscheidungsalgorithmus entwickelt. Sollte der geänderte Ethikantrag genehmigt sein, wird auch eine Präsentation von Studienergebnissen stattfinden.    

1989 ‑ 1994 Studium der Zahnmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

1994  – 2005 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde

1997 Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

2005 Habilitation an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

2005 – 2009 Universität Leipzig: Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Oberarzt

seit 2009 Uniklinik RWTH Aachen: Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien, Zentrum für Implantologie (Direktor: Prof. Dr. S. Wolfart), Oberarzt

seit 2012 Univ.-Prof. für das Lehr- und Forschungsgebiet Computergestützte Zahnmedizin in der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien, Zentrum für Implantologie (Direktor: Prof. Dr. S. Wolfart), Medizinische Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen

Univ.-Prof. Dr. Dr. Franz-Xaver Reichl

Toxikologie und Verträglichkeit von Zahnkunststoff-Materialien – Was darf ich verwenden? 

Immer mehr Menschen zeigen Unverträglichkeitsreaktionen gegen Zahnmaterialien. Tatsächlich steigt seit Jahren die Zahl der Patienten, bei denen nach der Zahnrestauration (z.B. mit Kunststoffen) Nebenwirkungen auftreten. Diese können von spezifischen Hautreaktionen (periorale Dermatitis, Ekzeme) und Asthma bis hin zu unspezifischen Symptomen reichen, wie z.B. Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Depression. Als Auslöser solcher Reaktionen gelten auch nicht vernetzte und freigesetzte Inhaltsstoffe (z.B. Methacrylate und Zusatzsstoffe) aus Kompositen, Dentinadhäsiven, Wurzelkanalfüllmaterialien, Prothesenmaterialien, Fissurenversieglern und Zementen. Aber auch Keramiken und metallische Materialien (selbst Titan und Zirkon) können Nebenwirkungen zeigen. Das Internationale Beratungszentrum für die Verträglichkeit von Zahnmaterialien (BZVZ) verfügt über die weltgrößte Datenbank zur Freisetzung dieser Inhaltsstoffe aus allen Zahnmaterialien. Diese sind nie vollständig in den Sicherheitsdatenblättern der Hersteller aufgeführt und werden auch nicht vermittelt. In Zusammenarbeit mit Kliniken und Instituten an der Ludwig-Maximilians-Universität München hat das BZVZ ein Allergie-Testverfahren entwickelt, mit dem eine Allergie gegenüber diesen freisetzbaren Inhaltsstoffen aus Zahnmaterialien sicher nachgewiesen werden kann. Es kann ferner genau beurteilt werden, ob das sich momentan im Mund befindliche Zahnmaterial die Ursache ist für die bestehenden Beschwerden des Patienten oder nicht. Hier gibt es klare Antworten, ob das Material entfernt werden muss oder nicht. Ferner kann für die Betroffenen das verträglichste Zahnmaterial für die Zukunft ausgewählt werden. Auch psychosomatische Beschwerden können klar von Zahnmaterialien-Unverträglichkeiten unterschieden werden. Weitere Infos: www.dentaltox.com 

Univ.-Prof. Dr. Dr. Franz-Xaver Reichl, LMU München

Studium der Mikrobiologie 1975-1980 an der TU München. 1980 Diplom. 1983 Promotion. 1983-85 Studium der Humanmedizin (Ludwig-Maximilians-Universität München, LMU).
1994 Habilitation (Fach Pharmakologie / Toxikologie der Med. Fakultät der LMU München). Thema: Amalgam.
2000 Ernennung zum apl. Professor an der LMU München.
2002 Berufung zum C3 Univ.-Professor an der Poliklinik für Zahnerhaltung und PA der LMU München.
Seit 2002 Leiter der Abteilung Dental-Toxikologie an der Poliklinik für Zahnerhaltung und PA der LMU München.
Seit 2012 Leiter des Internationalen Beratungszentrums für die Verträglichkeit von Zahnmaterialien (BZVZ).
Herausgeber von 25 Fachlehrbüchern in den Fächern Pharmakologie, Toxikologie, Umweltmedizin, Dentaltoxikologie und Regulatorische Toxikologie (Risiko-Bewertungen). 300 Originalarbeiten.
Hauptarbeitsgebiete: Verträglichkeit von Zahnmaterialien; In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen zum Einfluss toxischer Substanzen (z.B. Zahnmetalle, Zahnkunststoffe, Nanopartikel, Fluoride) in menschlichen und tierischen Zellen. Ätiologie der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH, Kreidezähne), Testung der Durchdringung von echten SARS-CoV2-Viren durch FFP-Masken.

PD Dr. Philipp Sahrmann

Nach dem Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg von 1997 bis 2001 arbeitete Dr. Philipp Sahrmann als Assistent in Privatpraxen mit den Schwerpunkten Parodontologie, Implantologie und Prothetik in Süddeutschland, Italien und der Schweiz. Seit 2007 arbeitet er in der Gruppe für Parodontologie an der Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie (Leiter Prof. Dr. Thomas Attin) an der Universität Zürich. Seit 2010 lag – neben der studentischen Ausbildung in Parodontologie – sein wissenschaftlicher und klinischer Fokus als Oberarzt bei der anti-inflammatorischen Parodontitis- und Periimplantitistherapie, letztere im Rahmen der „Interdisziplinäre Periimplantitis-Sprechstunde Zürich“ (Ko-Leitung mit Prof. R. Jung).

Philipp Sahrmann hat 2014 den Master of Advanced Studies in Periodontology (Universität Zürich) und seine Spezialisation als Parodontologe (SSP) abgeschlossen und hat sich 2015 auf dem Grenzgebiet Parodontitis-Periimplantitis habilitiert.

Im Frühjahr arbeitete er für drei Monate als visiting professor an der Sapienza Università di Roma (Sezione di Parodontologia, Prof. Dr. Andrea Pilloni).

Ab 2019 arbeitete er in der Gruppe für Orale Epidemiologie, bevor er im Oktober 2021 an das Universitäre Zentrum für Zahnmedizin Basel (UZB) wechselte, wo er als Programmleiter für die Spezialisierung zum Fachzahnarzt Parodontologie (SSP) und die parodontologische Ausbildung der Studierenden verantwortlich ist.Am UZB ist er auch Leiter der Prophylaxe-Gruppe mit insgesamt 25 Prophylaxe-Assistentinnen und Dentalhygienikerinnen.

Referent

Univ.-Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets

1990-1995 Studium der Chemie an der RWTH Aachen (Schwerpunktfach im Hauptstudium: Makromolekulare Chemie)

1994-1998   Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre (FernUni Hagen)

1995-2003  Studium der Human- und Zahnmedizin an der RWTH Aachen

2004-2005 Forschungsstipendium der RWTH Aachen

2008 Facharzt für Mund-, Kiefer- Gesichtschirurgie

2009 Fachzahnarzt für Oralchirurgie

2011 W2-Universitätsprofessur für MKG-Chirurgie und Oralchirurgie in der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg

2012-15 Gastdozent an der Universität Bremerhaven

2012-14 Schriftführer der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG) in der DGZMK

2013-15 Schriftführer der Arbeitsgemeinschaft für Oralpathologie (AKOPOM) in der DGZMK

2014-16 Präsident der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG) in der DGZMK

2015 – 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Oralpathologie (AKOPOM) in der DGZMK

2018 – W3-Universitätsprofessur für MKG-Chirurgie und Oralchirurgie; „Regenerative orofaziale Medizin“ in der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

2018Leiter der eigenständigen Sektion „Regenerative orofaziale Medizin“ in der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

2018 – Gewähltes Mitglied des International Team for Implantology (ITI Fellow) 

2019Stellv. Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf 

2020Gastprofessur am Department of Oral and Maxillofacial Surgery of the Hebei Medical University, Shijiazhuang, P.R. China 

2021Berater am Fraunhofer IAPT für medizinische Applikationen im Kopf-/ Halsbereich (Medizintechnik) 

2021Vorstand der DFG-Forschungsgruppe 5250 

2022 – Gastdozent an der Universität Kiel 

2022Gastprofessur an der Universiapolis-Université Internationale d’Agadir, Marocco 

2022 Vorstand des Universitären Centrums für 3D-Druck in der Medizin und Pharmazie (UC3D) 

2022Vizepräsident und Fortbildungsreferent der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie e.V. (DGOI) 

Mehr als 230 Publikationen (davon über >200 in peer-reviewed Journals), multiple Preise, Patente, internationale und nationale Referenten- und Gutachtertätigkeit

STUDIEN-/ FORSCHUNGSAUFENTHALTE: 

  • Harvard Medical School/ Boston (USA) 
  • UCLA Los Angeles /Californien (USA) 
  • Kingston University of London (GB) 
  • Universität Innsbruck (A) 
  • Universität Zürich (CH) 
  • Universitätsspital Basel (CH) 

PREISE UND AUSZEICHNUNGEN 

▪ Tagungspreis (1. Platz) für das beste Poster auf dem 24. Jahreskongress der Österreischichen Gesellschaft für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Bad Hofgastein, 31.01. – 3.02.2023 

▪ Tagungspreis (1. Platz) für das beste Poster auf der 18. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie, 24. – 25. Juni 2022, Mannheim 

▪ Deutscher Wundpreis 2022 (Grundlagenforschung); 16. Deutscher Wundkongress Bremen 

▪ Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2022 

▪ Deutscher Wundpreis 2022 (Newcomer); 16. Deutscher Wundkongress Bremen 

▪ Deutscher Hygienepreis der Rudolf Schülke Stiftung 2022; „Comparative analysis of Biofilm models to determine the efficacy of antimicrobials” 

▪ TOP Mediziner Ärzteliste 2022 (FOCUS); Bereich: Implantologie 

▪ Tagungspreis „DGZI – implant dentistry award“; Ein neuer Weg in der Periimplantitis Therapie? Antibakteriell beschichtete Implantate; 3. Zukunftskongress für die zahnärztliche Implantologie/50. Internationaler Jahreskongress der DGZI, Köln, 1.-2. Oktober 2021 

▪ Tagungspreis (1. Platz) für das beste Poster auf der 2. ImpAct Masterleague der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie, 29. – 30. Oktober 2021, Seeheim 

▪ TOP Mediziner Ärzteliste 2021 (FOCUS); Bereich: Implantologie 

▪ Tagungspreis (1. Platz) für das beste Poster auf der 51. Jahrestagung der Deutsch-Österreichisch-Schweizerischer Arbeitskreis für Tumoren des Kiefer-Gesichtsbereichs (DÖSAK) 16. – 17. November 2020 in Aachen; „Die nicht-invasive, optische Identifikation des oralen Plattenepithelkarzinomes – eine Studie an nativen Gewebeproben“ 

▪ Tagungspreis (1. Platz) für das beste Poster auf dem 24. Jahreskongress der Österreischichen Gesellschaft für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Bad Hofgastein, 28.01. – 31.01.2020 

▪ TOP Mediziner Ärzteliste 2020 (FOCUS); Bereich: Implantologie 

▪ Tagungspreis (1. Platz) für das beste Poster auf der 1. ImpAct Masterleague der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie, 25. – 26. Oktober 2019, Seeheim 

▪ Tagungspreis (1. Platz) „DGZI – implant dentistry award“; 2. Zukunftskongress für die zahnärtzliche Implantologie visions in implantology/ 49. internationaler Jahreskongress der DGZI, München 2019 

▪ Tagungspreis (2. Platz) „DGZI – implant dentistry award“; 2. Zukunftskongress für die zahnärtzliche Implantologie visions in implantology/ 49. internationaler Jahreskongress der DGZI, München 2019 

▪ TOP Mediziner Ärzteliste 2019 (FOCUS); Bereich: Implantologie 

▪ Tagungspreis für das bestes Poster auf dem 24. Symposium der Internationalen Gesellschaft für Chirurgische Prothetik und Epithetik (IASPE) in Linz (Österreich), 28. – 29- September 2018: Die Rekonstruktion von komplexen Schädeldefekten mittels eines bioaktiven langglasfaserverstärkten Komposits: Vor- und Nachteile 

▪ Tagungspreis (2. Platz) „DGZI – implant dentistry award“; 1. Zukunftskongress für die zahnärtzliche Implantologie visions in implantology/ 48. internationaler Jahreskongress der DGZI, Düsseldorf 2018 

▪ 3. Platz beim Young Pro Award in Regenerative Dentistry at the botiss bone & tissue World Congress in Berlin, 2018 

▪ DGZI-Poster Award, 48. internationaler Jahreskongress der DGZI, Düsseldorf 2018: Einfluss unterschiedlicher Insertionstiefen auf das krestale Knochenniveau von sofort versus spät inserierten platform-switched Implantaten 

▪ Tagungspreis (1. Platz) „DGZI – implant dentistry award“; 1. Zukunftskongress für die zahnärtzliche Implantologie visions in implantology/ 48. internationaler Jahreskongress der DGZI, Düsseldorf 2018: Antibiotic-loaded bone allografts for prophylaxis and treatment of bone infections 

▪ Tagungspreis (3. Platz) „DGZI – implant dentistry award“; 1. Zukunftskongress für die zahnärtzliche Implantologie visions in implantology/ 48. internationaler Jahreskongress der DGZI, Düsseldorf 2018: Oberflächenaktivierung von rauen Titan- und Zirkoniumdioxidoberflächen durch UV-Licht und Kaltplasma in vitro 

▪ Tagungspreis für das bestes Poster auf dem Oral Reconstruction Global Symposium 26. – 28. April 2018; Rotterdam, Netherlands: Influence of UV-light and non-thermal plasma on rough titanium surfaces in vitro 

▪ DGZI-Poster Award, 48. internationaler Jahreskongress der DGZI, Düsseldorf 2018: Neuartige, bioresorbierbare magnesiumverstärkte Kollagenmembran für die GBR/GTR 

▪ TOP Mediziner Ärzteliste 2018 (FOCUS); Bereich: Implantologie 

▪ Tagungspreis auf dem 27. Internationales Expertensymposium für regenerative Verfahren in der Zahnmedizin; 26. Oktober – 02. November 2017, Fuerteventura 

▪ Tagungspreis für das bestes Poster auf der Hamburger Studierendentagung Hamburger Studierendentagung 2017: Entwicklung einer bioresorbierbaren magnesiumverstärkten Kollagen-membran zur Verbesserung der Knochenregeneration 

▪ Tagungspreis, Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie 2017: Vergleichende Untersuchungen zur Osseointegration von silberdotierten Polysiloxan-Beschichtungen auf Implantaten im Tiermodell 

▪ TOP Mediziner Ärzteliste 2017 (FOCUS); Bereich: Implantologie 

▪ Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde 2017: Optimierung der Zytokompatibiltätsanalyse von Biomaterialien auf Magnesiumbasis und Entwicklung von plasma-anodisierten Magnesium-Implantatwerkstoffen 

▪ Tagungspreis für das bestes Poster auf dem 30. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie; 24. – 26.11.16 in Hamburg: Vergleichende Untersuchungen zur Osseointegration von silberdotierten Polysiloxan-Beschichtungen auf Implantaten im Tiermodell 

▪ 1. Posterpreis auf dem 23. Symposium der Gesellschaft für Chirurgische Prothetik und Epithetik; I.A.S.P.E. 7. – 9. Oktober 2016 in Heidelberg: Vollständige Rückwärtsplanung von den Zähnen zum mikrochirurgischen Transplantat 

▪ TOP Mediziner Ärzteliste 2016 (FOCUS); Bereich: Implantologie 

▪ Tagungspreis für das beste Poster auf der 48. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung; 7. – 8. Januar 2016 in Mainz; Neuartige weiße Oberflächenbeschichtungen von Implantaten/Abutments zur Optimierung des Hart-/Weichgewebsmanagements in der Implantologie 

▪ Tagungspreis für das beste Poster auf der 7. Gemeinschaftstagung von DGI, ÖGI und SGI; 26. – 28. November 2015 in Wien; Keramisierte, weiße Abutments/ Implantate zur Verbesserung von Ästhetik und Hart-/Weichgewebsmanagement: eine in vitro-Studie 

▪ Vortragspreis 1. Platz, Deutsche Gesellschaft für Materialkunde („Schau laufen der Talente“, Werkstoffe für die Zukunft), 14-17.9.2015, Dresden „Entwicklung keramisierter und submillimeter strukturierter degradierbarer Magnesium-Implantate“ 

▪ TOP Mediziner Ärzteliste 2015 (FOCUS); Bereich: Implantologie 

▪ KNMG Award der „Royal Dutch Medical Association“ MOSA CONFERENCE- International Students Research Conference on Health, 18. Juni 2014, Maastricht, Niederlande, „Development of bioresorbable magnesium implants for individual bone defects“ 

▪ Tagungspreis der Arbeitsgemeinschaft Kieferchirurgie innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde anlässlich der 64. Jahrestagung der AgKi in Mainz, 29. – 30.5.14 für den besten wissenschaftlichen Vortrag 

▪ Tagungspreis der Deutschen Gesellschaft für Implantologie. Bester Vortrag im Forum Wissenschaft auf dem 27. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie; 28. – 30. 11.13 in Frankfurt „The Potential of Different Silk Protein Membranes Compared to a Conventional Collagenous Membrane in 

Replacementof Cranial Bone Defects“ 

▪ Teacher oft the Year (2011) im Fachbereich Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg 

▪ Bester Vortrag im Forum Wissenschaft auf dem 24. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie; 25. – 27. 11.10 in Hamburg – „Bioaktive Nukleinsäurebeschichtungen als neuer Lösungsweg für kompromittierte Knochenverhältnisse – eine Minipigstudie“ 

▪ DGP-meridol® Preis der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP) 2010 – „Evaluation of a Biphasic Calcium Composite Grafting Material in the Treatment of Human Periodontal Intrabony Defects: a 12-Month Randomized Controlled Clinical Trial“ 

▪ Hans-von-Seemen-Preis 2010 der Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie e.V. „Der Einsatz neuartiger Zellträger- und Membranstrukturen zur Geweberegeneration und zum Tissue Engineering in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie“. 

▪ Jahrespreis des Berufsverbandes Plastische und Rekonstruktive Chirurgie 2009 „Glial differenzierte humane Zahnpulpazellen als Zellquelle für das Tissue-engineering peripherer Nerven“ 

▪ Bester Vortrag im Forum Wissenschaft und Praxis auf dem 22. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie; 27. – 29. 11.08 in Frankfurt „Hydroxylapatit-funktionalisierte Seiden-Membran: eine neue Matrix in der GBR- und GTR Technologie“ 

▪ Bestes Poster auf dem 57. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie; 29.5. – 2.6.07 in Rostock: „Lokale Hämostaseförderung mittels thrombinbeladener resorbierbarer Mikrosphären: Analyse der Freisetzungskinetik“ 

▪ Jahrespreis des Berufsverbandes Plastische und Rekonstruktive Chirurgie 2006: „Neuartige textile Zellträgerstrukturen im Tissue Engineering: Analyse der Zellantwort“ 

▪ Best Poster European Renal Association and European Dialysis and Tansplantation Association (ERA-EDTA), Istanbul (2005): „Fetuin-A modulates Macrophage Influx and TGF-ß Expression in Experimental Renal Fibrosis“ 

▪ Best Poster International Scientific Conference Several Aspects of biology, chemistry informatics, mathematics & physics; 11.-13.11.05: „Mobile NMR: Applications to Materials and Biomedicine“ 

▪ Best Abstract auf dem 41. Kongress der European Renal Association and the European Dialysis and Transplant Association (ERA-EDTA); Lissabon (2004): „The impact of Fetuin-A, phosphate and uremia on the induction of extraosseous calcification in mice“ 

▪ Young Investigator Award, World Congress of Nephrology Satellite Meeting on Renal Osteodystrophy, Bamberg (2003): „Extraosseous mRNA expression of bone associated proteins in uremic mice lacking Ahsg/Fetuin-A“ 

Prof. Dr. Matthias Widbiller

Vitalerhaltung und Regeneration der Zahnpulpa

Die Bewahrung der eigenen Zähne zählt zu den vorrangigen Zielen sowohl für Patienten als auch Zahnärzte. Hierbei spielt die Zahnpulpa eine maßgebliche Rolle, bedingt durch ihre vielseitigen Funktionen wie die Wahrnehmung von Reizen, die Bildung von Dentin und die Immunabwehr. Um langanhaltend die Vitalität der Pulpa zu erhalten und eine Notwendigkeit zur Wurzelkanalbehandlung zu umgehen, stehen verschiedene Optionen zur Vitalitätserhaltung zur Verfügung. Diese umfassen die selektive Entfernung von Karies, indirekte und direkte Überkappung sowie Pulpotomieverfahren. Sogar die Möglichkeit einer Wiederherstellung der Vitalität durch regenerative endodontische Maßnahmen ist mittlerweile im Bereich des Möglichen. Das etablierte Verfahren der Revitalisierung eröffnet die Option, Gewebe im Wurzelkanal zu etablieren, wodurch der Zahn eine weitere Entwicklung erfahren kann und teilweise seine Pulpafunktionen zurückerlangen kann.

Curriculum Vitae

Prof. Dr. Matthias Widbiller begann seine akademische Laufbahn nach dem Studium der Zahnmedizin an der Universität Regensburg im Jahr 2013. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Regensburg, wo er im Jahr 2015 promovierte. Matthias Widbiller ist Dozent für konservierende Zahnheilkunde und Hochschullehrer mit didaktischer Zertifizierung. Die Fakultät für Medizin der Universität Regensburg zeichnete ihn 2021 mit dem Preis für gute Lehre“ aus.

Sein Interesse an Forschung und Weiterbildung führte ihn von 2017 bis 2018 als Post-Doc an das University of Texas Health Science Center in San Antonio (UTHSCSA), USA. Während dieser Zeit arbeitete er im renommierten Forschungslabor von Dr. Kenneth M. Hargreaves und Dr. Anibal Diogenes. Dort beschäftigte er sich intensiv mit dem Tissue Engineering von Zahnpulpa, bioaktiven Materialien und bioaktiven Proteinen der Dentinmatrix. Seit 2021 leitet er die Forschungsabteilung der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie.

Als klinischer Experte konzentriert sich Dr. Widbiller insbesondere auf die Bereiche dentale Traumatologie, Vitalerhaltung der Pulpa und endodontische Regeneration. Seit 2016 leitet er das Zentrum für zahnärztliche Traumatologie am Universitätsklinikum Regensburg.

Seine Expertise und sein Beitrag für die wissenschaftliche Gemeinschaft wurden 2019 mit der Habilitation und der Ernennung zum Privatdozenten an der Medizinischen Fakultät der Universität Regensburg gewürdigt. Im Jahr 2023 wurde Dr. Widbiller von der Universität zum ordentlichen Professor für Endodontologie ernannt.

Referent

Prof. Dr. Johan Wölber

Das Anthropozän als Risikofaktor für die Mundgesundheit – wie können wir es schlauer machen?

Im Jahr 200 schlug der Nobelpreisträger und Athomsphärenforscher Paul Crutzen vor, dass das bisherige Erdzeitalter des Holozäns durch das „Anthropozän“ abgelöst sei. Es sind nicht mehr Meteoriteneinschläge oder erdbestimmte Klimaveränderungen, die das Antlitz der Erde prägen, sondern Auswirkungen durch die Besiedlung von Homo sapiens. Diverse anthropologische Untersuchungen belegen, dass auch die Mundgesundheit sich vor allem seit der Industrialisierung  verschlechtert hat – und dass, obwohl Mundhygiene in Industrienationen zu einem alltäglichen Verhalten geworden ist. Mit Blick auf das Anthropozän kann dieser Verlust an Mundgesundheit aber gut anhand des neuen Auftretens von Risikofaktoren wie prozessierter Ernährung, chronischem Stress und Tabakkonsum erklärt werden. Der Vortrag beleuchtet die Zusammenhänge und gibt Ideen, wie aus der historischen Betrachtung auch kausale Therapien und präventive Ansätze abgeleitet werden können.

2007 Staatsexamen Zahnmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

2007 Assistenzzahnarzt in Praxis Dr. Wölber, Dr. Intrau, Meldorf

seit 2007 Assistenzzahnarzt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universitätsklinikums Freiburg i. Br.

2010  Promotion mit dem Titel „Evaluation zweier computergestützter Lernprogramme in der Parodontologie“

2010 Oral-B blend-a-med Prophylaxepreis 2010 unter Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde

2012 Curriculum „Zahnärztliche Hypnose und Kommunikation“ (DGZH e.V.)

2012, 2023 Mitarbeit beim Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Zahnmedizin (NKLZ) der DGZMK/VHZMK im Bereich Prävention

2013 Early Career Excellence in Dental Education Award der European Association for Dental Education  (ADEE)

2014, 2015, 2018, Lehrpreis der zahnmedizinischen Fakultät

2016 Tagungsbestpreis der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung in der DGZMK

2017 Habilitation im Fach Zahnheilkunde an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

2018 Zusatzbezeichnung „Ernährungsmediziner (DAEM, DGEM)“

2019 DGPARO Meridol Preis für die beste wissenschaftliche Publikation

2021 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Albert-Ludwigs-Universität

Seit 2023 Professur für Parodontologie an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus – TU Dresden

2023 Ernennung zum Spezialisten der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie

Aussteller

Für Ihre Fragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung.